simplytracking

 

 

simplytracking ist ein systematischer Trendfolge-Handelsansatz, den ich im Jahr 2001 begonnen habe zu entwickeln. Die Bezeichnung 'tracking' wurde gewählt, weil der Kurs laufend beobachtet wird. Anfangs wurde diese Strategie mit Hebelzertifikaten umgesetzt, wobei allerdings die Kosten für Kauf und Verkauf einen zu großen Teil der Performance vernichtet haben. Wesentlich effektiver lässt sich dieses System mit CFD's handeln. Das System wurde im Laufe der Jahre immer wieder modifiziert.

 

Die Idee hinter diesem System war, die Formationen der Candlestickcharts in ein Zahlenformat umzuwandeln, um den Interpretationsspielraum zu reduzieren oder komplett auszuschalten. Grundsätzlich geht es hierbei darum, dass aus dem Hoch-, Tief-, Eröffnungs- und Schlusskurs einer Periode, also zum Beispiel eines Tages, eine Kennzahl errechnet wird. Eine weitere Kennzahl ergibt sich aus einem kurzfristigen gleitenden Durchschnitt. Diese Zahlenkombination gibt die Richtung für die nächste Zeitperiode vor. Das System ist modular aufgebaut, bietet vielfältige Kombinationsmöglichkeiten und kann in verschiedenen Zeitperioden und mit unterschiedlichen Basiswerten eingesetzt werden.

 

Ähnlich wie simplytrade ist auch dieses System so einfach strukturiert, dass die Ermittlung der Signale auch ohne PC möglich ist. Wird das System  zum Beispiel auf Tagesbasis gehandelt, ist der Aufwand auf wenige Minuten pro Tag begrenzt. Die benötigen Kursdaten sind für den DAX im Internet überall kostenlos abrufbar.

 

Ein weiterer Vorteil des Systems ist, dass nicht täglich neue Transaktionen platziert werden müssen. Es handelt sich um einen klassischen Trendfolgeansatz, bei dem oftmals nur der Stoppkurs weiter angepasst werden muss. 

 

Das System wurde im ersten Test auf Daten des DAX ab 1992 erstellt und errechnete bereits hier einen positiven Erwartungswert. Deutlich profitabler waren aber die Ergebnisse ab 1998, als der Börsenhandel im Internet immer populärer wurde. Wie bei allen Tradingsystemen ist auch bei simplytracking ein gewisses Maß an Volatilität hilfreich, um größere Profite zu erzielen.

 

Damit die Drawdowngrenze von 25% bei ayondo nicht unterschritten wird, musste für die Umsetzung auf dieser Plattform das Kapitalmanagement entsprechend angepasst werden.