War's das?

Nach dem gestrigen zweiten Trade kam am MIttwoch ein weiterer kleiner Gewinn dazu. Aber es ist nur ein Tropfen auf den heißen Stein dieses Drawdowns. Der DAX ist zwar aus der Seitwärtsphase ausgebrochen, aber die Nachhaltigkeit dieses Ausbruchs muss erst noch bewiesen werden. Somit kann noch keine Entwarnung gegeben werden. Aber es wäre tatsächlich nicht auszuschließen, dass sich das System gerade jetzt wieder fängt. Auch im Jahr 2015 kam die Trendwende genau dann, als die Reduzierung der Ordergröße umgesetzt wurde. Diese Reduzierung wurde bis heute beibehalten. Ob sich auch dieses Mal wieder so eine tolle Performance an den Drawdown anschließt müssen wir abwarten. Insgesamt ist das Jahr 2016 bisher eher als schwierig zu bewerten und es ist nicht auszuschließen, dass es noch einige Monate so weiter geht. Auch eine Fortsetzung des Worst Case-Szenarios ist noch nicht vom Tisch. Deshalb wird weiterhin daran getüftelt, wie solche gravierenden Situationen zukünftig abgemildert werden können. Eine Lösung liegt noch nicht auf dem Tisch, eines ist dabei aber klar: eine Glättung der Drawdowns geht auch zu Lasten der Performance. Auch an einem so genannten Notfallplan, wie in einem Kommentar vorgeschlagen, wird getüftelt.

 

Nach einigen kritischen, teils auch negativen Zuschriften, kommt man durchaus ins Grübeln. Dabei war es in den letzten Tagen  sehr hilfreich, dass gleich mehrere Mitstreiter bestätigten, dass auch bei ihnen die Backtests identische oder fast identische Ergebnisse brachten und somit die Richtigkeit meiner Backtests untermauerten. Das System soll auf jeden Fall in der Zukunft weiter entwickelt werden. Ergänzungen müssen aber zum Ansatz "keep it simple" passen, also genauso einfach nachvollziehbar und umsetzbar sein wie die bisherigen Parameter. Die zahlreichen interessanten Ideen, die mir per E-Mail oder hier in den Kommentaren mitgeteilt wurden, werden in die Überlegungen einbezogen. Ganz wichtig ist es, alle Backtests gründlich zu überprüfen und in der Praxis zu testen, bevor eine Modifikation zum Einsatz im Realbetrieb kommt. Es wird jetzt also keinen unüberlegten Aktionismus geben.