Hin und Her

Auch in der letzten Woche wechselten sich Gewinner und Verlierer im Depot wieder ab. Jedes Mal, wenn der DAX ausbricht und einen schönen Tagestrend hat, kippt die Stimmung wieder und die dann folgenden Intraday-Schwankungen sorgen wieder für Verlust-Trades. So geht es nun schon 41 Börsentage lang. Es fehlt immer nicht so viel, um ein neues Allzeithoch zu erreichen, aber dafür wären halt mal zwei oder drei wirklich gute Tage hintereinander notwendig. Also heißt es weiter abwarten und geduldig die Vorgaben des System umzusetzen.

 

Immer mehr macht sich allerdings nun die aufgelaufene Slippage bemerkbar. Während im kumulierten Track-Record nur noch 42 DAX-Punkte zum Allzeithoch fehlen, sind es im Depot immerhin noch 4%. Da hat sich also in den vergangenen Wochen doch einiges an Slippage angesammelt, weil der beim Einstieg realisierbare Kurs vor allem bei der manuellen Eröffnung um 9 Uhr auf der Long-Seite doch öfter vom offiziellen Eröffnungskurs das DAX abwich. Das ist aber nicht ungewöhnlich in einer solchen Börsenphase. Wichtig ist, dass solche Abweichungen kein Dauerzustand bleiben und sich die Differenz, wie auch zuletzt immer wieder, auf den Durchschnitt einpendelt. Die Slippage ist der Grund, warum es in der simplytrade-Historie zwei 12-Monatsphasen gab, in denen das System kein neues Allzeithoch erreicht hat, während im Track-Record immer wieder neue Hochs zu verzeichnen waren. Somit zeigt sich auch in dieser trägen Seitwärtsphase, dass der Backtest der Realität doch sehr genau entspricht.