leicht erholt

Vier Wochen dauert dieser Drawdown nun schon und ging im Depot (mit reduzierter Ordergröße) bis auf 5,8% ins Minus, was auf Originalbasis bereits 13% bedeutet. In der letzten Woche hat sich das Depot wieder etwas erholt. Aktuell liegt es mit 3,4% im Minus. Die Gewinner und Verlierer wechseln sich gerade täglich ab, wobei die positiven Trades jeweils mehr einbrachten, als mit den Minustrades verloren ging. Insgesamt gehört dieser Drawdown schon zu den größeren, wie sich auch am Performancechart bei ayondo unschwer erkennen lässt. Und wie lange dauert er noch? Das weiß niemand. Und es kann auch nicht ausgeschlossen werden, dass es noch weiter abwärts geht. Die historischen Extremwerte bisher sind über ein Jahr und 20%.

 

In einem Kommentar zum vorigen Blogeintrag wurde darauf hingewiesen, dass das maximale Tagesrisiko bis zu 14% betragen kann. In diesem Extremfall wäre ein neues Rekordtief wahrscheinlich. Das stimmt und weil ich mir auf die Fahnen geschrieben habe, alles über das System im Buch und auf dieser Internetseite offen und ehrlich darzulegen, nehme ich diesen Hinweise hier gerne nochmal auf, auch wenn das vielleicht bedeutet, dass meine Follower bei ayondo weniger investieren (aber darauf kommt es nicht an).

 

Jeder, der simplytrade bei ayondo folgt oder selbst umsetzt muss sich immer des Risikos bewusst sein. Auch wenn der Backtest und die Liveperformance einen vielleicht in Sicherheit wiegen: Trading ist Spekulation. Gehandelt werden kann bestenfalls die Wahrscheinlichkeit. Die ist bei simplytrade zwar hoch und im Vergleich zu vielen anderen Tradern und Systemen höher, dass es auch in den kommenden Jahren weiter nach oben geht, aber eine Garantie dafür gibt es nicht. Deshalb gelten alle Warnhinweise im Disclaimer und Haftungsausschluss uneingeschränkt und sind nicht nur ein vorgeschriebenes Beiwerk. Dessen muss man sich einfach immer bewusst sein und deshalb sollte auch bei simplytrade nur Kapital investiert werden, das im schlimmsten Fall komplett verloren werden kann. Aber ohne Risiko kann es natürlich auch keine höhere Performance geben.

 

Wer weiß, was an den Börsen in Zukunft noch passieren kann. Wer hätte vor 2001 an ein Szenario der Terroranschläge auf das World Trade Center gedacht. Und wer hätte sich die Turbulenzen der Finanzkrise ausgemalt mit dieser extrem hohen Volatilität, von der wir derzeit noch weit entfernt sind. Wer weiß, was noch passiert.... Wer sich dessen immer bewusst ist, der kann auch in diesem Drawdown, egal wie stark dieser noch ausfallen wird, weiterhin jederzeit ruhig schlafen und geduldig auf das nächste Allzeithoch warten, wie lange das auch immer dauern mag.