Trader Detailanalyse

Stabil präsentieren sich die fünf Livedepots im Vergleich zur Vorwoche.

 

simplystar   -0,16%

simplycare  -0,49%

simplyrisk    -0,04%

simplynew  +0,34%

simplymix    -1,43%

 

Das ist zum einen positiv, da es offenbar nun gelungen ist, Ruhe hinein zubringen. Allerdings wird natürlich ein Gewinn angestrebt und nicht nur Stabilität. Doch Risikobegrenzung kommt vor Gewinnerzielung. Man hat es zwar nicht selbst in der Hand, welche Trades mit welchem Risiko ein Top Trader platziert. Aber mit der Auswahl der Trader kann man den Erfolg oder Misserfolg seines Followerdepot schon auch selbst beeinflussen.

 

Eine weitere Möglichkeit ist, die Trader genauer zu analysieren. Bei ayondo gibt es die Möglichkeit, die Trader sogar auf Positionsebene zu steuern. Dieses Instrument wurde bei den Livedepots bisher zwar nicht eingesetzt, aber es kann sich durchaus lohnen, die Aktivitäten der einzelnen Trader genauer anzusehen, um dann vielleicht eine Feinjustierung vorzunehmen. 

 

Für eine Detailanalyse muss bei einem Trader die Transaktionshistorie genauer unter die Lupe genommen werden. Leider kann die nicht einfach heruntergeladen werden. Mit copy & paste lässt sich diese aber in eine Tabelle einfügen und kann dort weiter bearbeitet werden. Oder man schreibt sich die betroffenen Transaktionen oder zumindest erst einmal die Gewinne und Verluste manuell heraus. Als erstes reicht aber vielleicht schon ein Blick auf die Historie aus. Ist dabei zu erkennen, dass ein Trader mit einem bestimmten Segment Probleme hat, dann könnte dieses ja ausgeschlossen werden. Hat er bei einem Bereich ein besonders gutes Händchen, empfiehlt es sich vielleicht, sozusagen nur die Rosinen herauszupicken.

 

Dennoch sollte dem ersten Blick immer eine genauere Recherche folgen. So sah es zum Beispiel bei HPMStefanRisse in den letzten Wochen beim Gold hervorragend aus. Geht man jedoch in der Historie etwas weiter zurück, relativiert sich dieser Erfolg wieder etwas. Seit 1. Oktober 2015 hat der Trader insgesamt 43 Gold-Trades durchgezogen, davon waren 15 erfolgreich, 28 nicht. Per Saldo hat er damit in seinem Depot 1450 Euro Plus gemacht. Das sieht jetzt nicht nach viel aus, aber nachdem der Trader seit 1.10.2015 etwa 10.000 Euro in seinem Depot verloren hat, hat er damit sein Depot durchaus stabilisiert. Der nächste Schritt wäre nun herauszufinden, womit der denn den Verlust des letzten halben Jahres hauptsächlich eingefahren hat.

 

Sicher ist dieser Aufwand der Analyse zeitaufwändig. Ob das von vielen Followern wirklich genutzt wird? Letztendlich will man als Follower ja meist den Zeitaufwand in Grenzen halten. Aber wer sich die Mühe macht, kann so den Erfolg im eigenen Followerdepot durchaus selbst beeinflussen. Spannend ist es auf jeden Fall.