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Es gibt Zeiten, in denen es länger dauert, bis eine Drawdownphase beendet ist. Wer die Geduld hat, diese Zeiten auszusitzen, wird anschließend oft mit einem Feuerwerk an Allzeithochs belohnt. So ist es auch dieses Mal wieder. An vier von fünf Tagen wurden in der vergangenen Woche jeweils neue Höchststände im Depot erreicht. Insgesamt waren es nun schon zehn in den letzten knapp fünf Wochen. Das System zieht wie im Backtest skizziert seine Bahnen.

 

Ich werde immer wieder angeschrieben, ob das System nicht auf die eine oder andere Weise verbessert werden kann. Es sind immer wieder die gleichen Vorschläge, die ich teilweise in der Vergangenheit getestet und wegen zu geringer Ausbeute verworfen habe. Ich werde diese demnächst auf einer eigenen Unterseite im Einzelnen darstellen. Manche habe ich aber auch nicht ausreichend genug getestet und deshalb nicht in das System übernommen. Es kann durchaus sein, dass so mancher Ansatz dem System noch ein paar Prozentpunkte mehr einbringen würde. Aber so lange es keinen ausreichenden Backtest und Praxisergebnisse gibt, bleibt der Ansatz so einfach wie er ist bestehen. Die Profitabilität spricht für sich. Jede weitere Ergänzung birgt auch immer die Gefahr von Anwendungsfehlern. Schon deshalb bin ich sehr vorsichtig, Änderungen umzusetzen. Eine kleine Optimierung habe ich allerdings in der letzten Woche vorgenommen:

 

Wenn der manuelle Einstieg mit einer negativen Slippage von etwa 10 Punkten oder mehr erfolgt, wird nun der Stopploss-Kurs auf den offiziellen Eröffnungskurs des DAX berechnet und nicht mehr auf den tatsächlichen Einstiegskurs. Das hat uns letzte Woche tatsächlich vor einer ausgestoppten Position bewahrt. Dieses Szenario kommt allerdings selten vor. Und dann heißt es, dran zu denken, den Stopp entsprechend zu berechnen.

 

 

Im Follower-Depot gab es letzte Woche wieder eine Erholung von + 2%. Dazu beigetragen haben alle Teammitglieder, wobei Patternicus dabei den prozentual stärksten Zuwachs verbuchen konnte.