neuer Drawdown

Nach dem neuen Allzeithoch am Mittwoch musste am Donnerstag nach längerem wieder eine ausgestoppte Position realisiert werden. Seit dem 16. November gab es dieses Szenario nicht mehr, davor allerdings umso öfter. Es ist wie beim Wetter: turbulenten Zeiten folgen auch immer wieder längere Schönwetterperioden. In diesen Zeiten klettert das Depot dann in aller Regel auf neue Allzeithochs und frisst sich dabei ausreichend Speck an, um die nächste, vielleicht länger andauernde Drawdownphase zu überstehen. Mal sehen, wie lange es dieses Mal bis zum nächsten Allzeithoch dauert.


Im Followerdepot wechseln sich die Gewinner und Verlierer gerade laufend ab. Mit diesem uneinheitlichen Trend in der Performance des Traderteams ist es nicht möglich, weiter Boden gut zu machen. Andererseits zeigt sich auch, dass das Verlustrisiko mit diesen Tradern nach unten klar begrenzt ist. Mit diesen fünf Tradern ist also viel Qualität im Depot und seit dem ich keine riskanten Möchtegern-Toptrader mehr im Depot habe, läuft es sehr stabil. Da das Depot aber nach wie vor durch diese früheren Zocker immer noch im Verlust notiert, werde ich in Kürze das Depot neu aufsetzen, damit die Leistung der aktuellen Top Trader auch optisch entsprechend erkennbar ist.


Seit längerem überlege ich zudem, weitere Depots mit unterschiedlicher Ausrichtung zu starten. Ich denke dabei an ein dynamisches und an ein risikoarmes Portfolio. Hierzu beobachte ich seit langem intensiv laufend die Traderranglisten und muss feststellen, dass sich insgesamt die Auswahl doch schnell auf ein paar wenige Trader reduziert. Von den aktuell etwa 1600 Profilen auf der ayondo-Plattform ist die große Mehrheit noch relativ neu. Nicht einmal 10% liegen aktuell mindestens auf Level 3 der Karrierestufe und in den beiden Stufen 4 und 5 sind es gar nur 34. Die Nachhaltigkeit über einen längeren Zeitraum ist jedoch eines der wichtigsten Kriterien.